November 27, 2011 2

The Transporter

By in Transporte


  • FSK 16

Vin Diesel muss Platz machen, denn The Transporter, Hongkong-Action-Veteran Corey Yuens englischsprachiges Co-Regiedebüt, stiehlt ihm doch glatt die Schau. Der stattliche Brite Jason Statham — bekannt aus Snatch, Ghosts of Mars und The One, neben Diesel der Top-Action-Star des Jahres 2002, spielt einen hart gesottenen Kurier für gut betuchte Kunden der Unterwelt. Er folgt einfachen Regeln: 1. Immer schön an die Abmachungen halten; 2. Nach keinen Namen fragen und 3. Niemals in die zu transportierenden Päckchen schauen. Alles läuft wunderbar bis er Regel 3 bricht und im Kofferraum seines aufgemotzten BMWs eine chinesische Schönheit (Shu Qi) entdeckt. Er vereitelt den tödlichen Plan, chinesische Sklaven über den Hafen von Marseille zu

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2 Responses to “The Transporter”

  1. S. Ganser "SamBruce" sagt:
    24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    zeitgemäßer Actioner der unterhaltsamen Art, 16. Januar 2004
    Rezension bezieht sich auf: The Transporter (DVD)

    Jason Statham wird spätestens seit diesem Film immer öfter mit Bruce Willis verglichen, was auch irgendwie gerechtfertigt ist. Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu bestreiten, und auch Willis verwendete mit “Stirb Langsam” einen Actionfilm als Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere.
    Aufmerksame Beobachter dürften den kernigen Newcomer aber bereits aus mehreren Filmen kennen, so z.B. aus den beiden Guy Ritchie-Streifen “Snatch” und “Bube, Dame, König, grAs” oder zuletzt “Ghosts of Mars” und “The One”. Der Charakter des Frank Martin ist seine erste Hauptrolle. Und schon in der Eingangssequenz beweist er, daß er der Richtige für den Job ist. Als wortkarger, stoischer Fahrkurier bahnt er sich seinen Weg durch die erwartungsgemäß dünne Story und definiert dabei den Begriff Coolness neu. Stylishe Autoverfolgungsjagden, gigantische Explosionen und haufenweise Bösewichte sind die Folge der Tatsache, daß Frank Martin ein einziges Mal gegen eine seiner goldenen Regeln verstoßen hat. Denn einmal in Gang gesetzt, folgt eine Katastrophe auf die andere.
    Zuschauer, die in jedem Film einen tieferen Sinn suchen, werden “The Transporter” sicherlich nichts abgewinnen können. Als Actionsnack für zwischendurch ist die französische Produktion aber eine gute Wahl. Es gibt keine Sekunde Langeweile; dafür viele aufstrebende Newcomer, sowohl vor als auch hinter der Kamera.
    Soweit zum Film; wenden wir uns der Special Edition DVD zu. Eins vorweg: der Normalverbraucher sollte sich den Aufpreis von 5 – 10 Euro lieber sparen und zur gewöhnlichen Edition greifen, denn an der SE ist höchstens das attraktive Digipak verlockend. Die beigelegte Bonus-DVD ist ein Witz. Hier handelt es sich nicht, wie noch vor einiger Zeit angenommen, um weiteres Bonusmaterial, sondern um eine gewöhnliche Demo-Disc des Spiels “Destruction Derby Arenas” (das laut einiger Fachzeitschriften zu allem Überfluß auch noch sehr mäßig ist) für die PS2. Obwohl ich selbst eine PS2 besitze und es dementsprechend DVD-Käufer gibt, die noch weniger mit der Beilage anfangen können, empfinde ich es fast schon als Beleidigung, diese Demo auch noch großartig anzupreisen, zumal sie farblich nicht mal dem Design der Verpackung angepaßt ist. Auf der PS2-Homepage bekommt man Demos umsonst zugeschickt, und hier soll ich mich über eine solche Beilage freuen? Na ja. Fazit: die SE brauchen nur Verpackungsfetischisten und Sammler der jeweils besten Version.
    Immerhin gibts auf Disc 1 eine Stunde Bonusmaterial, das allerdings etwas werbelastig ist. Das gilt vor allem für das Making Of. Hier gibt es übrigens teilweise vier Sprachen auf einmal: Wenn Nebendarstellerin Shu Qi interviewed wird, spricht sie chinesisch (oder etwas ähnliches), das wird durch einen französischen Off-Kommentar übersetzt, im Bild sind englische Untertitel, die wiederum von deutschen Untertiteln verdeckt werden. Sehr multikulturell.
    Desweiteren gibt es eine B-Roll, eine Trailershow, drei geschnittene Szenen (die eigentlich allesamt nur ausgeweitete Actionszenen aus dem Film sind), Film/Storyboard-Vergleich und einen Musikclip von Knoc-Turn`Al. Insgesamt durchaus zufriedenstellend. Auch Technikfetischisten werden an der Disc ihre helle Freude haben.
    Insgesamt lohnen sowohl der Film als auch die DVD die Anschaffung.

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  2. Tschonnes sagt:
    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Der etwas andere Paketbote…, 11. August 2007
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: The Transporter (DVD)

    Frank Martin war lange Zeit beim Militär und gar nicht mal schlecht, allerdings hatte er die Nase voll, große Leistungen zu vollbringen, die dann von seinen Chefs wieder verhunzt wurden und er beschloss auszusteigen. Jetzt betreibt er ein noch spannenderes Geschäft: er ist THE TRANSPORTER. Das heißt dass er alles und jeden für eine beträchtliche Bezahlung von A nach B bringt, ohne Fragen zu stellen, seien es kriminelle auf dem Weg von einem Banküberfall oder Pakete mit ominösem Inhalt. Dabei hält er sich immer an drei Regeln: Regel 1: Ein Deal ist ein Deal, nichts wird nachverhandelt, Regel 2: Keine namen! und schließlich Regel 3: Öffne niemals das Paket. So lebt er im französischen Nizza, behelligt nur von dem neugierigen, ihm jedoch durchaus freundlich gesinnten Inspektor Tarconi. Dann erhält er einen weiteren Auftrag. Eine tasche transportieren von A nach B. Reine Routine jedoch stellt sich heraus, dass sich im Paket ein Mensch befindet. Frank bricht seine eigenen Regeln und öffnet das paket… und trifft auf die schöne Chinesin Lai. Von da an gehen die Dinge bergab. Seine Auftraggeber wollen ihn tot sehen und zu allem Überfluss heftet sich Lai an seine Fersen und zieht ihn hinein in einen Fall von Menschenhandel, den sie unbedingt verhindern will. Unwillig greift Frank ins Geschehen ein… und lässt dabei harte tritte und Schläge auf seine gegner los.
    Der Film ist ein passabler Action-Film mit rasanten Verfolgungsjagden und atmeberaubenden Kämpfen. Die Hauptrolle des Frank Martin spielt Jason Statham, der die Rolle des schweigsamen Einzelkämpfers und Profis perfekt spielt. Mit coolem Gesichtsausdruck lässt der Gute eine große Anzahl flotter Sprüche und harter Schläge auf seine Feinde los. Auch die Rolle des Inspektors Tarconi wurde mit dem Franzosen Francois Berleand perfekt besetzt. Die bislang unbekannte Shu Qi überzeugt in der Rolle der Lai allerdings stellenweise nicht unbedingt, was den Gesamteindruck doch etwas verschlechtert. Phasenweise liegt das jedoch auch an der schlechten Synchronisation ins deutsche. Auf der Rolle der Bösewichter spielt Matt Schulze seine Rolle ebenfalls ganz passabel.
    Die Story ist recht gut, weißt aber teilweise gewisse Schwächen auf. So wird die “Liebesbeziehung” zwischen Lai und Frank kaum bis überhaupt nicht ausgebaut und die ganze sache geht auch irgendwie ziemlich schnell. Ansonsten jedoch ist die geschichte sehr gut und bleibt spannend bis zum Ende.
    Die Action in The Transporter kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Autoverfolgungsjagden in schnittigen BMWs und anderen sind höchst unterhaltsam aber am beeindruckensten sind und bleiben die kampfszenen. Frank Martin alias jason statham prügelt auf alles ein, was sich ihm in den Weg stellt und das mit gnadenloser effizienz, akrobatik, einfallsreichtum und harten schlägen. Vollkommen egal ob in einem bus, auf einem Ölfeld oder dem Führerhaus eines LKWs, vollkommen egal ob gegen einen gegner, fünf oder ein dutzend. Hervorragend, abwechslungsreich und teilweise auch ganz witzig choreographiert sind sie zweifellos etwas einzigartiges. Auch wenn die fast übermenschlichen Fähigkeiten des Hauptcharakters manchmal vielleicht etwas zu übertrieben wirken, bleibt es immer noch spannend und unterhaltsam und durchaus noch im realistischen Bereich. Und da Frank Martin nicht gerade ein Musterknabe ist sondern fast schon den Titel Antiheld verdient, sind Schläge unterhalb der Gürtellinie durchaus schon mal drin *autsch*
    Ein durchaus guter Film also, der mit prügelharter Action überzeugt. Leider mit seiner Laufzeit von 1.29 Stunden zu kurz und gegen Ende vielleicht ein wenig zu action- und zu wenig storyorientiert. Ein Kauf lohnt sich aber auf jeden Fall. Vier Sterne.

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